Schwere Daumenverstauchungen sind häufig bei jungen Patienten und Sportlern. Ihre Folgen können bei unangemessener Behandlung schwerwiegend sein.
⚠️ "Skidaumen": Klassischer Unfall durch Stockschlaufe oder Sturz auf Schnee mit gespreiztem Daumen
Das Metakarpophalangealgelenk (MP) des Daumens wird durch zwei Hauptseitenbänder (ulnar und radial) und eine Kapsel stabilisiert. Eine schwere Verstauchung entspricht einem vollständigen Riss eines oder mehrerer dieser Bänder.
Der Patient zeigt starke Schmerzen an der Daumenbasis, Schwellung, manchmal ein Hämatom. Der Griff zwischen Daumen und Zeigefinger ist schmerzhaft und instabil.
Bei vollständigem Bandriss wird meist eine chirurgische Behandlung empfohlen, um die Gelenkstabilität wiederherzustellen.
Die Intervention wird unter Vollnarkose oder Regionalanästhesie durchgeführt, meist ambulant. Sie besteht darin, das gerissene Band durch direkte Naht zu reparieren.
Das Risiko ist die Entwicklung einer chronischen Instabilität des MP-Gelenks des Daumens. Diese Instabilität macht den Daumen-Zeigefinger-Griff schmerzhaft und ineffektiv.
Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung der frischen Verstauchung sind daher entscheidend, um diese Komplikationen zu vermeiden.
Vernachlässigen Sie keine Daumenverstauchung! Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend.
Notfall: 112 | Institut: +352 2468 4141
Telefonbereitschaft: 8:30-10:30 und 13:30-15:30